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NOVEX

Ratgeber

Website-Kosten: Wovon der Preis abhängt

Der Preis einer individuellen Website hängt vor allem von fünf Dingen ab: Umfang, Gestaltung, Inhalten, Funktionen und Technik. Eine seriöse Zahl gibt es erst, wenn diese fünf geklärt sind. Dieser Ratgeber zeigt, was jeden Punkt teurer oder günstiger macht.

Von Phil Cremanns · Stand 19.09.2026 · 6 Min. Lesezeit

Warum gibt es keinen Pauschalpreis für eine Website?

Eine Website ist kein Regalprodukt. Ein Handwerksbetrieb mit fünf Seiten und ein Unternehmen mit Bereichen, Filterfunktionen und mehrsprachigen Inhalten brauchen verschieden viel Arbeit. Wer dir vorab einen Festpreis ohne Gespräch nennt, kalkuliert entweder mit einer Vorlage oder mit Annahmen, die später nicht halten.

Dieser Ratgeber nennt bewusst keine Beträge. Belastbare Zahlen gibt es nur für ein konkretes Projekt. Was du aber selbst beurteilen kannst: welche Faktoren den Aufwand bestimmen und wo du als Auftraggeber steuern kannst.

Welche Kostentreiber bestimmen den Preis?

Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Faktoren. Sie erklärt, warum sie Aufwand verursachen und welche Frage du dir dazu vorab stellen kannst.

KostentreiberWarum er den Aufwand verändertDeine Frage dazu
UmfangJede Seite braucht Aufbau, Gestaltung, Prüfung auf Handy und DesktopWie viele Seiten und Unterseiten brauche ich wirklich?
GestaltungEigene Bildsprache, Typografie und Bewegung erfordern Entwurf und AbstimmungSoll die Seite eigenständig wirken oder reicht ein solider Standard?
InhalteTexte, Fotos und Grafiken müssen vorliegen, angepasst oder neu erstellt werdenWas habe ich schon, was fehlt?
FunktionenFormulare, Buchung, Shop, Mehrsprachigkeit, Anbindungen an andere SystemeWelche Funktion ist Pflicht, welche nur nett?
TechnikLadezeit, mobile Darstellung, Suchmaschinen-Grundlagen, Datenschutz-GrundeinstellungenWer verantwortet diese Grundlagen im Projekt?
UmzugBei einem Relaunch müssen alte Adressen weitergeleitet und Inhalte übernommen werdenGibt es schon eine Website, die weiterleiten muss?
AbstimmungMehr Beteiligte und mehr Korrekturrunden bedeuten mehr ZeitWer entscheidet bei mir final?

Warum ist eine individuelle Website aufwändiger als eine Vorlage?

Bei einer Vorlage sind Raster, Schrift und Komponenten vorgegeben. Der Anbieter füllt sie mit deinen Inhalten. Bei einer individuellen Website entstehen diese Bausteine für dein Unternehmen: Bildsprache, Typografie, Aufbau der Seiten, Bewegung. Das ist mehr Denk- und Bauarbeit.

Dafür passt das Ergebnis genauer zu dem, was du zeigen willst, und sieht nicht wie tausend andere Seiten aus. Ob dir das den Mehraufwand wert ist, hängt von deiner Branche und deinem Ziel ab. Eine ehrliche Gegenüberstellung findest du im Ratgeber Template oder individuell.

Der Schwerpunkt von NOVEX sind individuelle Websites. Keine Vorlage wird zweimal verwendet, jedes Projekt bekommt eigene Bildsprache, Typografie und Bewegung. Deshalb gibt es bei NOVEX keine Preisliste zum Anklicken, sondern ein Gespräch über dein Vorhaben.

Wie ist ein gutes Angebot aufgebaut?

Ein Angebot sollte dir helfen, Entscheidungen zu treffen. Darum gehören diese Bestandteile hinein:

  • Leistungsbeschreibung: Welche Seiten, welche Funktionen, welche Gestaltungsarbeit.
  • Ausdrückliche Grenzen: Was nicht enthalten ist, zum Beispiel Textentwicklung, Fotografie oder Übersetzung.
  • Ablauf: Schritte, Freigaben, Anzahl der Korrekturrunden.
  • Mitwirkung: Was du liefern musst und bis wann.
  • Rechte: Wer Domain, Inhalte und Code besitzt und was du nach Abschluss erhältst.
  • Laufende Kosten: Hosting, Domain, Pflege, falls nötig, mit Angabe, was wofür anfällt.
  • Zahlungsplan: Wann welcher Teil fällig wird.

Fehlen mehrere dieser Punkte, frag nach. Ein Preis ohne Leistungsbeschreibung lässt sich nicht bewerten. Wie du zwei Angebote nebeneinander legst, steht im Ratgeber Webdesigner finden.

Welche Kosten fallen nach dem Livegang an?

Der Projektpreis ist nicht die einzige Zahl. Nach dem Livegang können weitere Kosten entstehen, je nach Aufbau der Website:

Für die Adresse brauchst du eine Domain, die in der Regel in wiederkehrenden Abständen bezahlt wird. Die Website muss irgendwo gehostet werden. Wenn du Inhalte selbst pflegst, brauchst du eine Zugangsverwaltung. Wenn ein Anbieter Änderungen für dich übernimmt, fällt dafür Zeit an. Und je nach Software können Lizenzen oder Updates dazukommen.

Frag deshalb vor der Beauftragung, welche wiederkehrenden Kosten es gibt, und lass sie im Angebot getrennt vom einmaligen Projektpreis aufführen. So kannst du die Gesamtkosten über mehrere Jahre einschätzen.

Welche Fragen stellst du dem Anbieter zum Preis?

Mit diesen Fragen bekommst du ein klareres Bild, als eine Summe allein bietet:

  • Woraus setzt sich der Preis zusammen, und was verändert ihn?
  • Was passiert, wenn sich der Umfang während des Projekts ändert?
  • Wie viele Korrekturrunden sind enthalten?
  • Welche Leistungen sind ausdrücklich nicht enthalten?
  • Welche laufenden Kosten entstehen, und wann werden sie fällig?
  • Gehört mir am Ende alles, was ich bezahlt habe: Domain, Inhalte, Code?
  • Bis wann gilt das Angebot, und welche Bedingungen gibt es bei Abbruch?

Bei Vertragsfragen zu Zahlungsbedingungen, Abnahme und Haftung lass den Text rechtlich prüfen.

Warum nennt NOVEX Preise erst nach dem Erstgespräch?

Weil ein Preis ohne Kenntnis des Vorhabens geraten wäre. Im Erstgespräch klärt NOVEX, was die Website leisten soll, wie viele Seiten und Funktionen nötig sind, welche Inhalte vorliegen und ob eine bestehende Website abgelöst wird. Daraus entsteht ein Angebot mit klar benannten Leistungen.

Das schützt beide Seiten: Du bekommst keine Zahl, die später wegen Rückfragen wackelt, und NOVEX kalkuliert nicht mit Annahmen. Der Ablauf bis dahin steht im Ratgeber Webdesign beauftragen. Wie NOVEX grundsätzlich arbeitet, siehst du auf der Seite Webdesign.

Häufige Fragen

Warum unterscheiden sich Angebote für scheinbar gleiche Websites so stark?

Weil dahinter oft unterschiedliche Leistungen stehen: Vorlage oder Neuentwicklung, eigene Texte oder nicht, Technik im Preis oder als Zusatz, wenige oder viele Beteiligte. Vergleichbar sind Angebote nur mit gleichem Briefing und benanntem Umfang.

Kann ich Kosten senken, ohne die Qualität zu opfern?

Ja, über den Umfang. Weniger Seiten, ein klarer Funktionsumfang und fertig vorliegende Texte und Fotos reduzieren den Aufwand. Beim Fundament sparst du besser nicht: Ladezeit, mobile Darstellung und saubere Struktur sind später schwer nachzurüsten.

Warum steht auf Ratgeber-Seiten oft keine Preisspanne?

Weil eine Spanne ohne Bezug zu Umfang und Gestaltung wenig aussagt. Diese Seite nennt keine Zahlen, weil sie nicht belegt wären. Die verlässlichste Quelle ist ein Angebot, das auf deinem Briefing beruht.

Was gehört ins Briefing, damit ein Angebot genau wird?

Ziel der Website, Zielgruppe, gewünschte Seiten, vorhandene Inhalte, benötigte Funktionen, bestehende Website und Zeitrahmen. Eine ausführliche Liste findest du im Ratgeber Webdesign beauftragen.

Kosten für dein Vorhaben klären

Beschreibe in der Anfrage kurz Ziel, Seitenumfang und vorhandene Inhalte. Nach dem Erstgespräch erhältst du ein Angebot mit benannten Leistungen.

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